Montag, 27. September 2010

Gummi-Fashion

Bah, bei dem Wetter wird man ja depressiv. Vor allem kann ich doch jetzt schon meine schönen Shorts wieder in die Ecke legen...der Sommer war einfach zu kurz. Nun heißt es: "Pack die Gummistiefel ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann nichts wie raus in den Regen...".

Ich hatte gestern schon meine neuen Gummistiefel an. Sehe ich da etwa einen skeptischen Blick?! Doch, die sind wirklich (wieder)in Mode gekommen!Retro-Mode ist eben unvergänglich und lässt Altes und vielleicht auch Vergessenes wieder aufleben. Aus den Köpfen der Modemacher und Trendscouts ist es nicht mehr wegzudenken. Anfangs war ich auch skeptisch! Wie sieht denn das aus - wie ein Bauer der gerade vom Acker kommt?! Und damit soll ich durch die Stadt laufen oder vielleicht sogar durchs Büro?

Doch wer in ist, der trägt die chicen Teile aus Kautschuk und muss sich auch gar nicht erst mit tristen Farben anfreunden. Die Stiefel gibt es nämlich in den knalligsten Farben, aufwendig verarbeitet und aufgetragen. Mein Motto: Farbe gegen Herbst-Tristesse!

Da fällt mir noch ein: Wer auch seinen Hund modisch kleiden möchte, der hat jetzt die Chance auf Partnerlook. Denn auch für unsere vierbeinigen Freunde gibt es schon trendige Dog-Boots. Na wenn das nicht Fashion ist!

"Vergiss-mein-nicht"- Geschenk!

Oh Gott....welch Grauen! Ich habe meine Wohnung auf Vordermann gebracht, das heißt auch viele Sachen sortiert und entsorgt. Dabei ist mir ein riesen Stapel Gutscheine in die Hände gefallen. Gutscheine, die sich über die Jahre angesammelt haben...von Geburtstagen, Weihnachten, Namenstag...Gutscheine, die ich immer beiseite gepackt habe, weil ich sie gerade nicht gebrauchen konnte, aber auch nicht vergessen wollte.

Jetzt ist es passiert. Ich habe die Gutscheine VERGESSEN!!! Etwa 70 % dieser Gutscheine sind nicht mehr gültig!!!! Das bedeutet: über 300 Euro Verlust! Da sind echte Oldtimer dabei. Da gibts Gutscheine die sind von 2001!
So ist das nämlich mit Gutscheinen. Man legt sie beiseite, weil man noch auf ein tolles Angebot im Parfumshop oder Elektrofachmarkt wie Media Markt wartet und dann diesen Wertbon einlösen möchte. Aber nein, sie geraten in Vergessenheit, verschwinden in den Katakomben deiner Wohnung. Und das hat man nun davon!
Gutscheine sind etwas Tolles, natürlich, weil lieber kaufe ich mir selbst etwas Nützliches, als wieder einmal ein Porzellandöschen von meiner Großtante in die Tonne zu schmeißen.

Allerdings muss ich sie mir ins Gedächtnis rufen, immer und immer wieder. Hat da jemand Vorschläge?!

Freitag, 24. September 2010

Opa im WWW

Hatte ich nicht mal gesagt, dass sich Senioren ins Netz wagen?!
Nun ist auch mein Großvater so weit! Er will auch in das WWW, in das ominöse Internet. Ich musste ein bisschen schmunzeln und an die Szene aus "Vollidiot" mit Pocher denken: guckt auf Youtube!

Naja, jedenfalls finde ich das ja toll, was mein Opa da so vorhat. Auf Biegen und Brechen sollte es möglichst schnell gehen und so wie er loslegte, wollte er morgen schon seine eigene Website bauen.

Problem nur, dass er noch keinerlei Erfahrungen mit dem PC hat, also wusste er auch nicht, wie man denn den Kasten hochfährt (anmacht!). Aus diesem Grund habe ihn davon überzeugt, einen Kurs zu machen. Da wird er von einem Fachmann betreut, der ihm altersgerecht das Internet und vor allem erstmal grundlegende PC-Kenntnisse beibringt.


Hatte ich nicht mal gesagt, dass sich Senioren ins Netz wagen?!
Nun ist auch mein Großvater so weit! Er will auch in das WWW, in das ominöse Internet. Ich musste ein bisschen schmunzeln und an die Szene aus "Vollidiot" mit Pocher denken: guckt auf Youtube!

Für all diejenigen, die auch Kurse für ihre Großeltern suchen, habe ich hier eine Seite im Netz gefunden: klick.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Geschenkchaos

Zum letzten Muttertag schenkte ich meiner lieben Mama nur eine einzige Geste: ich flog nach Hause und überraschte sie. Sie weinte sehr stark und freute sich sehr, mich nach drei Jahren im Outback endlich wieder zu sehen.

Aber so einfach war und ist das nicht immer - und neben Muttertag gibt es ja noch den Vatertag, Weihnachten, Ostern, Geburtstage, Hochzeitstage und das alles auf eine Familie mit acht Köpfen bezogen. Da soll einem mal was einfallen, was das Schenken angeht.

Wir haben es daher zur Tradition gemacht, uns nichts von hohem Geldwert zu schenken. Sicher, der kleine Bruder hat die Playstation bekommen, aber dafür gab's zu Weihnachten kein großes Geschenk mehr. Und klar, die wunderschöne Reise zum 25. Hochzeitstag haben wir unseren Eltern auch gegönnt. Aber im Prinzip lief es schon immer in unserer Familie darauf hinaus, die besten Geschenkideen zu haben.

Oh, und was da schon alles dabei war ist unfassbar! Selbstbemalte Seidenbettbezüge, ein zwölf Gänge Menü, ein völlig talentfreies Konzert und noch viel mehr, was sich da die ganzen Pappnasen einfallen lassen. Mein großer Bruder schoss den Vogel dann endgültig ab: sein Geschenk war ein zusammengeschraubter Oldtimer für meinen Vater, an dem er zehn Jahre lang schraubte, um ihn dann zum Rentenbeginn zu schenken.

Dumm, dass mein Vater vor Freude einen Herzinfarkt erlitt - letztendlich nicht schlimm, er war schon immer fit und hat das auch gut weggesteckt. Aber das nur so als Randbemerkung...

Mittwoch, 5. Mai 2010

Schlimmer geht's nicht mehr

Schlimmer als Glückslose über das Telefon zu verticken, ist es, Rentner mit der Masche billiger Angebote abzuzocken. Ach, Moment mal, das trifft ja meist dieselbe Zielgruppe =). Wie ich darauf komme? Im Informationszeitalter haben nun selbst die Senioren ins Netz gefunden.

Dabei ist es doch aber kein Wunder, dass es zur Abzocke kommt, wenn auch ein 6-jähriger jeder solche Seiten wie die Treppenlift Beratung betreiben kann – im Internet gibt ja nicht mal eine Alterskontrolle, ein quasi rechtsfreier Raum. Wird Zeit, dass Censilia von ganz oben restriktive Einschränkungen vornimmt – wenn es schon Zensursula er nicht geschafft, den Deutschen unter dem Deckmantel der Kinderpornografie die Zensur schmackhaft zu machen, wird es sicher die EU richten.

Zeit wird's allemal, das Internet idiotensicher zu machen. Dann gibt’s auch keine abgezockten Rentner mehr (Ausnahmen werden die Regel bestätigen). Dies wäre doch immerhin ein netter Nebeneffekt, wenn Internet-Abzockern die Grundlage Ihrer Maschen entzogen wird – und die weiterhin missbrauchten Kinder gelten danach sicher als wieder als zu bedauernde aber nicht weiter störende Minderheit im Kampf gegen Ungerechtigkeiten und werden wie nach dem Missbrauch nun auch von der Politik links liegen gelassen.

Ach, das ist nicht zynisch. Quatsch. Zynisch ist: Wurst im eigenen Darm.

Was sollen wir es noch hinauszögern, wenn es sowieso bald Realität sein wird. Wer unterstützt meine Petition zur schnellen Umsetzung aller gewünschten Zensurmaßnahmen – in Namen von Zensursula von der Leyen und Censilia Malmström?

Samstag, 6. Februar 2010

Ostseeresidenz Heringsdorf

Das mit dem Reisen- das is schon furchtbar schwierig, keine Frage. Da will man nach Honolulu, Mumbai und Kapstadt und entdeckt irgendwann, dass es unbezahlbar ist, sowohl tatsächlich finanziell als auch allgemein-wirtschaftlich, schließlich hat man ja einem Job nachzugehen. Es kann sich also nicht jeder eine Weltreise leisten.

Für solche Fälle gibt es dann die spießige Variante des Kurzurlaubs: Man fährt nach Usedom, bucht sich eine Ferienwohnung Heringsdorf und macht da Sandstrandparty mit Rentnern und anderen Matrosen. Aber: vielleicht ist das besser als gar nichts, und es ist allemal besser, als dem Chef zu winken (davon können wir jedenfalls ausgehen...)

Viel Spaß an der Ostsee!

Montag, 7. Dezember 2009

112 Tote - Sicherheitsmängel und deren fatale Folgen

Man möchte fast meinen, dass es die Welt gar nicht wirklich interessiert: in der russischen Diskothek "Lahmendes Pferd" in der Stadt Perm sind am Samstag Abend 112 Menschen gestorben. Ursache des Unglücks: leicht entflammbare Deckenverkleidungen und falsch eingesetzte Pyrotechnik, so Katastrophenschutzminister Sergej Schojgu.

Die Diskothek feierte am Samstag das achtjährige Bestehen, eine riesige Show war geplant. Wie viele Gäste sich genau in dem Klub befanden, weiß niemand, die Zahlen schwanken zwischen 250 und 400 Menschen samt Personal.
Während der Veranstaltung wurden dann Feuerwekskörper gezündet, deren Verwendung laut der Zeitung "Komsomolskaja Prawda" nur im Freien erlaubt gewesen sei. Doch wurden sie eingesetzt, die Funken der Böller entzündeten die Deckenverkleidung aus Reisig in wenigen Sekunden, wenig später brach Panik aus, da angeblich die Beleuchtung ausfiel. Der russische Präsident Medwedjew schimpft über die Organisatoren "Ohne Hirn und ohne Gewissen. Sie müssen nach vollem Programm bestraft werden." Noch am gleichen Abend wurden die Inhaber des Klubs verhaftet, der Vermieter Anatoli Sak beteuert bis jetzt seine Unschuld.

doch was steckt wirklich dahinter? Leichtsinn oder doch das bewusste untergraben von Richtlinien zum Geldsparen? RTL betitelt die Toten als "Opfer von Korruption", mit Beamten der Brandschutzbehörde wurde angeblich verhandelt, dass der Klub bestimmte Brandschutzvorkehrungen nicht beachten muss - gegen ein gewisses Endgeld. Laut nachrichten.at soll Minister Schojgu gesagt haben, dass in der Diskothek schon vor einiger Zeit bei einer Untersuchung Mängel beim Brandschutz festgestellt wurden, zum Dezember 2009 sollten diese Mängel behoben worden sein. Zu spät, wie sich jetzt herausstellt.
Der Notausgang war mit Kisten zugestellt, es gab keine Feuerlöscher, Fenster und einige Türen waren zugenagelt: den Gästen des Klubs blieb lediglich der Eingang, 3 Meter in der Breite. Keine Chance für knapp 300 Menschen in wenigen Minuten das Gebäude zu verlassen.
Das Ergebnis: 112 Menschen verbrannten bei lebendigem Leib, wurden tot getrampelt oder erstickten am Rauch.
Es hätte vermieden werden können, wenn der Termin zur Überarbeitung der Brandschutzmaßnahmen schon auf den November 2009 gelegt werden würde.

Freitag, 4. Dezember 2009

Aktuelle Probleme

Grundsätzlich kann man sagen, das die Welt sich nicht geändert hat. Jedenfalls nicht im Vergleich zu Früher, wann auch immer das ist.
"Früher"... was ist das? Bezeichnet dieses kleine Wort einfach nur einen Zeitpunkt in der Vergangenheit oder kann man es noch weiter fassen, vielleicht im Zusammenhang mit Kunstepochen oder Wirtschaftskrisen, der Zeit vor einem Putsch oder einer politischen Macht-Umstrukturierung. Wie auch immer man "früher" definiert, oft wird es mit besseren Zeiten verbunden. Nicht umsonst geistert der allgegenwärtige Spruch "früher war alles besser" durch unsere geistigen Hallen, viele Menschen sehen "früher" als besser und makelloser an als die Zukunft.
Dabei hat die Zukunft noch eine Menge zu bieten. Wer weiß, was in 10, 20 oder in 30 Jahren ist? Wie wird die Welt dann aussehen und wird es dann Menschen geben, die die jetzige Gegenwart als das "bessere früher" ansehen? Fragen über Fragen und keine Antworten. Zumindest jetzt nicht.

Freitag, 13. November 2009

Die Welt um uns herum

Natürlich könnte man behaupten, es sei alles gut, so wie es ist. Schließlich haben wir hier in Deutschland, dem Exportland Nummer eins, ein beständiges und sehr umfangreiches Wirtschaftssystem, es gibt rein theoretisch genügend Arbeitsplätze für alle und die soziale Versorgung ist abgesichert. Warum also beschweren? Deutschland ist auch in keinen richtigen Krieg verwickelt und auch sonst macht unser Land Fortschritte in allen Richtungen - von Forschung über ein ausreichendes soziales System zur Unterstützung der Bürger sowie Produktentwicklung und -Vermarkung. Schließlich hat das weltweit größte Solaranlagen-Unternehmen Q-Cells seinen Sitz in Deutschland genau wie BMW, Audi und VW, die sich stetig weiterentwickeln und umweltfreundliche Produkte auf den Markt werfen.
Doch wenn man sich genau umguckt und die Menschen sieht, so scheint nichts in Ordnung zu sein. Jugendliche und junge Erwachsene verlieren sich in den Weiten der Partynächte, Probleme werden nicht mehr mit Freunden besprochen sondern mit Alkohol runtergespült. Junge Familien versuchen sich durchzuringen so gut wie es geht und die die arbeiten haben nach dem Feierabend auch nichts mehr zu feiern. Natürlich gibt es Ausnahmen, die bestätigen schließlich aber doch die Regel.
Irgendwo versteckt sich ein Keim, der viel Schlechtes und Böses enthält und der sich immer weiter verbreitet und mit Pollen um sich wirft. Irgendwie scheint alles toll zu sein, dabei ist es das aber nicht...

Freitag, 23. Oktober 2009

Der Scanner

Der Scanner hat sich sehr lange nicht mehr gemeldet und das hatte auch seine Gründe. Allerdings muss man hier sagen, dass ich auch zwischendurch hätte Blogbeiträge schreiben können - wenn ich denn Lust gehabt hätte.
So und so plagt mich in letzter Zeit die Unlust, ich will irgendwie gar nichts machen aber die Langeweile ist dann auch scheiße, wenn man sie erstmal hat. Also habe ich einfach ein paar Sachen gemacht, über die ich jetzt lieber nicht berichten sollte. Nein, es geht nicht in Richtung Tierquälerei oder ähnliches, eher zählen diese Sachen unter die Kategorie "Wir-suchen-nach-einem-Mittel-um-Opas-Gartenschuppen-effektiv-zu-sprengen". Dass ich mich dabei fast selber gesprengt hätte, lassen wir außen vor. Das Gemisch ist zu meinem Glück fest selber aus dem Gott sei Dank offenem Fenster geschossen und hat nur 4 Sekunden später einen schönen Krater von 20 cm Tiefe und 80 cm Durchmesser im Garten der Nachbarn hinterlassen. Bis jetzt ist es mir gelungen, die chemischen Zutaten für die Bombe vor meinen Eltern zu verstecken, die von den Nachbarn zum rumschnüffeln angetrieben wurden. Zudem hat auch die Polizei, die durch die Nachbarn alarmiert wurde, nichts finden können.
Jetzt steht an der Stelle wo der Krater war ein kleiner Baum, das Ausheben der Grube habe ich also perfekt übernommen.

Dienstag, 11. August 2009

Die Lage der Welt im Universum

Warum hat sich eigentlich noch nie jemand gefragt, warum wir gerade in der Milchstraße leben? Warum gerade hier und nicht in der Galaxie XD-199113DGE67? Sicherlich lachen uns alle anderen Bewohner unseres Weltalls aus, wie kann man auch in der Milchstraße wohnen?
Nun, sicherlich gibt es einige Sachen, die ungeklärt bleiben. Genau wie die Frage, was am "Ende" des Weltalls ist. Was ist dort? irgendwo muss es doch so etwas geben. Schließlich hat alles irgendwo ein Ende. Selbst wenn unser Weltall so etwas wie eine überdiemensionale Kugel ist, in der man sich stets im Kreis bewegen würde: was ist dahinter? Etwa wie im Man in Black, ein Alien, dass mit unserer Weltall-Kugel spielt wie mit Murmeln? Wenn ja, was ist dann wieder hinter dessen Weltall? Kann man sich nicht so richtig vorstellen, jedoch kann man hier am besten ein schlaues Zitat anbringen: "Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher." - Albert Einstein

Donnerstag, 23. Juli 2009

Nach Unglück von Menden - TÜV für Senioren am Steuer

Die wohl sinnvollste Reaktion auf das Unglück von Menden ist der Test, der laut Winfried Hermann (Verkehrsexperte) eingeführt werden sollte. Und zwar schnell.
11829949 Das ist der traurige Hintergrund: In Menden im Sauerland war vor kurzem ein 79-jähriger in eine Menschenmenge während eines Schützenaufzuges gerast. Dabei starben zwei Menschen direkt an der Unfallstelle, ein Familienvater starb nur einen Tag später aufgrund seiner Verletzungen. Ein Schwächeanfall soll angeblich der Grund für das Unglück gewesen sein. Genaueres hat die Polizei bis jetzt noch nicht kund getan.
Schon vor Jahren wurden Diskussionen um einen möglichen Senioren-Test laut, doch später wurde das Thema wieder unter den Teppich gekehrt. Jetzt hat man den Teppich mit einem Schwung wieder umgeworfen und jetzt kommt eine ebenfalls traurige Statistik zum Vorschein. Schon im Jahr 2007 lag bei Unfällen mit über 65 Jährigen die Schuld bei den Senioren.
Die politische Debatte um das Thema ist allerdings wieder ein Streit um gesetzliche Möglichkeiten. Einen Test bei Senioren ab 70-75 einzuführen sei kein Problem und wäre auch sehr angebracht, denn ab 75 sind nicht nur Reaktionsgeschwindigkeit und Sehvermögen eingeschränkt, die rein biologische Fitness sinkt ab dem Punkt rapide.

am_steuer Der gesetzliche Streitpunkt: die Ergebnisse der Tests dürften aufgrund der Schweigepflicht nicht an die Behörden weitergegeben werden.
Und wie soll's auch anders sein, schon wird von Hannelore Hoffmann-Born, Vorstandsmitglied bei der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin (DGVM), der Vorschlag eines freiwilligen Tests eingebracht. Dem steht allerdings die allgemeine Problematik der überfüllten Wartezimmer bei den Ärzten und die Selbstüberschätzung der alten Menschen entgegen. Kein Senior würde einen freiwilligen Test durchführen, denn ewig beim Arzt zu sitzen, obwohl sie genau wissen, das ihnen nichts fehlt, wäre reine Zeitverschwendung. So denkt die Vielzahl der älteren Menschen, was jedoch grundlegend falsch ist. De ADAC wiederum ist gänzlich gegen Tests, denn die Mobilität sei das wichtigste für die Senioren und diese dürfe nicht angetastet werden.
Meiner Meinung nach sollten Test eingeführt werden, und zwar schleunigst! Denn all zu oft sieht man ältere Menschen am Steuer, deren Verhalten im Straßenverkehr einfach nur andere Fahrer behindert. Ich bitte euch, auch einer 50-er Strecke 30 zu Fahren ist inakzeptabel, abgesehen von der übertriebenen und oft unangebrachten Vorsicht der alten Menschen.

Quelle: tagesspiegel.de

Mittwoch, 22. Juli 2009

Nur 55% für den Präsidenten

Die Ergebnisse sind zwar keine Schlagzeile wert, sind allerdings erwähnenswert:
Laut einer politischen Umfrage ist die Zuversicht und das Vertrauen in den US-Präsidenten Obama etwas gefallen. Die Zufriedenheit mit der Politik des ersten schwarzen Präsidenten ist um knappe 8 Prozent abgesunken, von vorerst 46% der Amerikanern glauben jetzt schon 54%, dass sich die USA wieder auf dem falschen Kurs befindet. Die allgemeine Zufriedenheit mit Obama liegt mit 55% immer noch über der von Bill Clinton nach seinem Amtsantritt und fast gleich mit den Werten von George W. Bush. Grund ist nicht die Leistung, die Mr. President liefert, es ist mehr der Zweifel an der Umsetzung der politischen Ziele.
Gerade seine Wirtschafts- und Gesundheitspolitik erweckt viel Misstrauen, die Anzahl an Amerikanern, die glauben, das Obama sie wirtschaftliche Situation verbessern könne, ist um 19% von anfangs 80% auf 61% gesunken. Wie repräsentativ die Umfrage ist, bleibt jedoch stark zu bezweifeln. Denn das Institut GfK Roper Public Affairs % Media befragte im Zeitraum vom 16. bis 20. Juli ganze 1006 Erwachsene. Die mögliche Fehlerquote wurde mit +- 3,1 Prozent angegeben. Für eine politische Umfrage, von der man auf ein Land mit ganzen 305 Millionen Einwohnern schließen will, reichen bei weitem keine 1000 Personen aus. Wenn überhaupt müsste man mindestens die zehnfache Menge befragen.

Quelle: Spiegel.de

Dienstag, 21. Juli 2009

Nach der Internetzensur geht's los

Auf Zeit Online berichten 4 ganze Seiten über die Story. Fünf Tage ist es her, dass die Schlagzeile die Runde gemacht hat, jetzt kommt der ausführliche Bericht.
Abgeordneter Jörg Tauss wurde erst verdächtigt, pornografisches Material von Kindern zu besitzen, letzten Donnerstag haben Zivilbeamte seine Privaträume und seine Büros durchsucht: Fund! Er hat tatsächlich Material mit Kinderpornografie besessen. Was Tauss selber dazu sagt? Seine grauenvolle Geschichte von der Begegnung mit einem kürzlich festgenommenen Sascha H auf Bremerhaven ist haarsträubend. Der Artikel auf Zeit Online liest sich wie ein eine packende Kurzgeschichte. Nur dass diese Kurzgeschichte harte Realität ist und Tauss mittendrin steckt. Sein Anwalt Mönikes wirft der Staatsanwaltschaft vor, dass das Vorgehen "einer sozialen Exekution gleicht".  Das Vorgehen - keineswegs rechtswidrig - ist komplett nach den Regeln verlaufen, allein die Presse hat sogar schon während der Durchsuchung von Tauss' Privatwohnung die Meldung verlauten lassen, dass einschlägiges Material gefunden wurde. Die Meldung schwächt sich jedoch zum Ende hin ziemlich ab, gerade ein mal drei Fotos und eine DVD wurden gefunden. Mehr nicht, die Ermittler sprechen von eigentlich größeren Sammlungen, die Staatsanwaltschaft bestätigt auch, dass die Menge an sichergestelltem Material eigentlich größter ist. Jedoch wird auch das zu einer Verurteilung reichen, denn schon die Suche nach kinderpornografischem Material ist strafbar. Laut Zeit Online ist das genau das, was Tauss eigentlich genau wissen müsste. Denn er beschäftigt sich schon seit längerem mit dem Internet und Social Networks wie Twitter oder Facebook.
Laut Tauss seiner Aussage habe er wissen wollen, wie man an kidnerpornografisches Material herankommt. Folgerichtig die Frage auf Zeit Online: Was hat ihn zu der Recherche getrieben, warum hat er sich nicht an die Fachleute bei der Polizei gewandt? Warum hat er nach eigenem Ermessen ermittelt? Es gibt so viele Fragen, doch Tauss selber erzählt nur, dass er seien eigenen Recherchen dazu benutzen wollte, um einen Kinderpornoring zu sprengen. Vergeblich, seine Kontaktperson war lediglich ein Verkäufer, der selber seine Ware erhält und verkauft. Nichts mit Pornodrehs mit Kindern. Erschreckend nur, dass Tauss auch meint, er habe die Geschichte vergessen. Alles nur ein Versuch der Ablenkung oder die Wahrheit? Hat er wirklich selber ermittelt oder hat er pädophile Neigunungen? Das kann zur Zeit keiner so wirklich beantworten, seine Kollegen meinen, dass wenn überhaupt nur Behauptung eins stimmt. Dass er sich einsetzen wollte für den Kampf gegen Kinderpornografie.

Was nun geschieht bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall gehalten wir das Geschehen im Auge und berichten dann weiter.

Montag, 20. Juli 2009

Nur sinnloses Geschwafel

Ich habe auf Welt.de ein Interview von Frau Zypries gefunden. Ein typisches Politiker-Interview halt…

Nun, das was Frau Zypries von sich gibt hätte jeder sagen können. Es ist verwunderlich, dass man Politik studieren muss, um das durchzuziehen, was die meisten Politiker machen: Werbung für sich und ihre Partei. Volksvertretung? Volkstretung wohl eher, denn auf uns wird in keinster Weise gehört. Schade, dass wir 83 Mio. Einwohner haben, sonst wäre ein Abstimmsystem wie in der Schweiz wohl ganz interessant. Einmal die Woche hingehen und über neuste Gesetze abstimmen.
Na gut, wollen wir mal nicht abschweifen. Letztendlich geht es ja nicht um Politik allgemein. Es geht vielmehr um die Menschen, die Politik ausüben und dazu nutzen, um Geld, Geld und noch mehr Geld zu machen. Das hört sich zwar erst übertrieben an, aber was ist der Grund, warum man Politiker wird? Gab es da nicht einen netten Blogpost? "1. Semester des Studiums: - Ich will die Welt verändern, ich will alles besser machen! - 2 Semester später: - Geld, wo ist mein Geld? Wo ist meine Macht über Deutschland? -" Das Wesen der Menschheit hat nicht umsonst den Kapitalismus hervorgebracht, der Großteil der Menschen strebt nach Kapital und Macht. Und das nicht, weil der Großteil der Menschen schlecht ist, sondern weil es einfach nur Menschen sind. Und einige werden Politiker und machen ihr Geld mit leeren Versprechen und notdürftigen Arbeiten an der sozialen Absicherung oder den Arbeitslosenzahlen. Am Ende - bleibt immer die Selbstdarstellung und der Drang nach Macht und Bestimmung. Wie auch bei Frau Zypries. Ich hoffe Sie lesen das hier, werte Frau Ministerin!

Mittwoch, 15. Juli 2009

"Wenn man Reparaturwerkzeug falsch benutzt" oder "Luftmatratze gegen Wohnung"

Was genau passiert, wenn man ein Reparatur-Set für Autoreifen bei einer Luftmatratze einsetz hat man jetzt in Düsseldorf gesehen.
explosion Dort hat ein 45-Jähriger seine ganze Wohnung gesprengt, ein 3-Jähriges Mädchen wurde mit leichten Verbrennungen ins Krankenhaus geliefert.
Der Mann hatte am Vorabend eine kleine Luftmatratze aufpusten und stellte fest das diese undicht war. Er griff zu einem lösemittelhaltigem Reparaturmittel und wollte damit die Luftmatratze reparieren. Als er am nächsten Morgen - heute - die Matratze erneut mit einem elektrischen Gebläse auspumpen wollte, gab es eine überraschende Verpuffung der Gase des Reparaturmittels in der Luftmatratze. Folge: eine Stichflamme und eine gewaltige Druckwelle samt Knall. Der Mann rief sofort die  Polizei, diese verständigte die Feuerwehr. Drei Wachen rückten aus, insgesamt waren mehr als 30 Retter im Einsatz, das 5-stöckige Wohnhaus wurde sofort evakuiert, da der Verdacht der Einsturzgefahr bestand. Und tatsächlich war diese begründet: die Verpuffung drückte eine Betonwand um wenige Millimeter ein, eine Gipsbetonwand wurde fast vollkommen zerstört. Das Mobiliar ist nicht mehr zu gebrauchen, ein Baustatiker prüft zur Zeit die Stabilität der Wohnung. Zu Sicherung wurden im Keller Stützen angebracht. Die Mitbewohner durften schon 2 Stunden nach dem Unglück wieder in ihre Wohnungen, die Wohnung des Mannes ist weiter gesperrt. Hier sieht man deutlich, wie stark die Verpuffung gewesen sein muss.

Dumm für den Mann: die Kriminalpolizei ermittelt wegen "fahrlässigen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion". Auch die Versicherung wird sich wahrscheinlich quer stellen und nur mit viel glück auch nur ein Teil des Schadens übernehmen. Denn da der Mann eindeutig die Warnhinweise des Reparatur-Herstellers ignoriert hatte, die vorschrieben, das Mittel nur an Autoreifen zu benutzen, besteht wahrscheinlich kein Anspruch auf Schadensersatz.

Quelle: derwesten.de

Dienstag, 14. Juli 2009

Beihilfe zu 27900 Morden

Gegen NS Verbrecher John Demjanjuk wurde heute von der Münchener Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Diese wirft ihm vor, im Konzentrationslager Sobibor Beihilfe zum Mord an 27.900 Juden geleistet zu haben.
Laut seines SS-Dienstausweises wurde er 1943 dorthin verlegt. Er selber bestreitet, dass er Wachmann war und in Sobibor eingesetzt wurde. Die Beweise jedoch sind eindeutig. Da der 89-jährige zwar Verhandlungsfähig sei, beschränke ein Arzt die Verhandlungsdauer auf täglich maximal 90 Minuten. Was genau der Sinn dieses Prozesses ist, ist zumindest für mich unklar, denn selbst wenn Demjanjuk verurteilt werden sollte, hat dieser scheinbar nicht mehr wirklich lange zu leben. Das einzige Ergebnis: die Aufdeckung seiner Lügen und das zu Tage bringen seiner grässlichen Taten. somit wird vielleicht erreicht, dass er sich bewusst wird was er getan hat. Doch wie bei jedem anderen Mörder macht das die Opfer auch nicht wieder lebendig, ganz im Gegenteil. Und wenn er SS-Mann war, dann wird er so oder so keinerlei Reue zeigen, denn für ihn war es das einzig richtige.

Quelle: welt.de

Donnerstag, 9. Juli 2009

Gegen gewalttätige Politik

Auf der Webseite des Bundestages gibt es eine Petition, die sich um das Verbot gewalttätiger Videospiele dreht. Ich habe grade unterschrieben!
Link zur Petition
Die Petition hat zur Zeit (9:38 - 09.07.2009) 15.271 Mitzeichner. Sekündlich kommen neue Mitzeichner hinzu.

Der genau Inhalt kann hier nachgelesen werden:

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge sich gegen den Beschluss der Innenmisterkonferrenz vom 5. Juni 2009 entscheiden, der ein "Herstellungs- und Verbreitungsverbot" von Action-Computerspielen vorsieht.

Begründung

Aktueller Anlass ist der am 5. Juni 2009 erfolgte Beschluss der Innenministerkonferenz der Länder,
der ein "Herstellungs- und Verbreitungsverbot" von Action-Computerspielen vorsieht.
Dieser Beschluss ist eine Reaktion auf den entsetzlichen Amoklauf eines 17-jährigen Jugendlichen im
baden-württembergischen Winnenden, der die Diskussion um die Wirkung von Computer- und
Videospielen neu entfacht hat. (Vor-)schnelle Verbotsforderungen werden den vielschichtigen
Aspekten solcher Ereignisse nicht gerecht, wirken im Gegenteil eher verharmlosend und
verhindern so eine gründliche Aufarbeitung. Mit Bedauern stelle ich fest, dass die
Debatte von Unkenntnis, Polemik, Unsachlichkeit und Vorurteilen geprägt ist, gerade aus den Reihen
der Politik.
"Gewaltverherrlichende" Medien hingegen sind aus gutem Grund verboten. Doch ein prinzipielles
Herstellungs- und Vertriebsverbot von Filmen und Computerspielen für Erwachsene steht aus meiner
Sicht im Widerspruch zu Artikel 5
unseres Grundgesetzes ("Eine Zensur findet nicht statt").
Vielmehr gilt es, Kinder und Jugendliche vor Inhalten zu schützen, die nicht für ihr jeweiliges
Alter freigegeben sind. In Deutschland gelten schon jetzt die europaweit strengsten Gesetze; Mitte
2008 wurde das Jugendschutzgesetz auf Initiative von Bundesfamilienministerin Ursula von der
Leyen noch einmal erweitert. Seit 1. April 2003 versieht die USK (Unterhaltungssoftware
Selbstkontrolle) Computer- und Videospiele - analog zu Spielfilmen - mit eindeutigen,
auffälligen Alterskennzeichnungen; fünf Prozent der im Jahre 2008 geprüften Spiele sind auf ein
erwachsenes Publikum zugeschnitten und werden daher mit "Keine Jugendfreigabe" eingestuft.
Diese Kennzeichnung ist ein hoheitlicher Verwaltungsakt durch die Obersten Landesjugendbehörden.
Produkte, die den strengen Kriterien nicht genügen, werden nicht gekennzeichnet und können
demnach von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) indiziert werden.

Als volljähriger Bürger und Wahlberechtigter bitte ich Sie nachdrücklich, ...
• den irreführenden und diskriminierenden Begriff "Killerspiele" aus der politischen Diskussion
zu nehmen.
• das Vertrauen der Öffentlichkeit in die bestehenden staatlichen Jugendschutzmechanismen
zu stärken.
• den Vollzug bestehender Gesetze zu verbessern und zu gewährleisten, dass Kindern und
Jugendlichen nur Computer- und Videospiele entsprechend der USK-Jugendfreigabe zugänglich
gemacht werden.
• Eltern, Pädagogen sowie erzieherisch verantwortliche Personen bei der Förderung der
Medienkompetenz zu unterstützen.
• die Computer- und Videospiele-Branche in Deutschland und insbesondere die Ausbildung in
diesen zukunftsträchtigen Berufen zu fördern.

Quelle: Petition – bundestag.de

Dienstag, 7. Juli 2009

Deutschland - Die Baustelle ohne Wonungen

Deutschland ist eine einzige Baustelle, egal wo man ist, überall kreuchen und pfleuchen die Bauarbeiter und Ingenieure wie Ameisen. Hier und da eine neue Autobahn, da eine neue Wohnsiedlung, woanders wieder eine neue Kaufhalle (für die Wessis auch Supermarkt).
Doch was sieht man in den Nachrichten: "Notstand - Deutschland fehlen neue Wohnungen"
Das ist doch ein Scherz oder? Nein, denn es werden viele Sachen neue gebaut, allerdings keine einfachen Wohnblöcke mit normalen Mietwohnungen. Was gefragt ist, ist und bleibt vorerst Mangelware. Denn der Trend "Haushälfte für Null Komma Nix" in den letzten Jahren hat Siedlungen mit tausenden end aneinander gebauten Doppelhaushälften hervorgebracht. Doch gerade das können sich auch wenige leisten. Wohnung hin oder her - Doppelhaushälfte bleibt ein halbes eigenes Haus.
Aufruf an die Bauherren: Beut neue Wohnsiedlungen mit richtigen Wohnungen! Wie wärs mal wiede mit den guten alten Plattenbauten? Prognose meinerseits: wer jetzt Wohnungen günstig bereitstellen kann ist der Gewinner. Denn die Finanz- und Wirtschaftskrise setzt den Leuten zu, gefragt sind eindeutig günstige und dennoch gute Wohnungen. Denn Häuser kann sich keiner leisten.

Montag, 6. Juli 2009

Schluss für Humboldt wegen Grippe

Das Berliner Alexander-von-Humboldt Gymnasium wurde heute früh wegen Schweinegrippe geschlossen.
Was sich erst fatal und wie eine Ausbreitung einer Epidemie anhört, ist gar nicht so schlimm.

Grund für die zeitweilige Schließung sind insgesammt acht Fälle der Schweinegrippe unter den Schülern. Die vier ersten Erkrankten sind Austauschschüler aus den USA, alle zeigen jedoch nur leichte Symptome und werden mit Tamiflu behandelt. Eine ernsthafte Gefahr wird in dem Ereignis nicht gesehen, es handle sich ausschließlich um Sicherungsmaßnahmen für alle anderen Schüler.
Eine Woche, bis Sonntag ist die Schule geschlossen, so kurz vor den Ferien wird dies für alle Schüler eien willkommene Nachricht sein.