Zum letzten Muttertag schenkte ich meiner lieben Mama nur eine einzige Geste: ich flog nach Hause und überraschte sie. Sie weinte sehr stark und freute sich sehr, mich nach drei Jahren im Outback endlich wieder zu sehen.
Aber so einfach war und ist das nicht immer - und neben Muttertag gibt es ja noch den Vatertag, Weihnachten, Ostern, Geburtstage, Hochzeitstage und das alles auf eine Familie mit acht Köpfen bezogen. Da soll einem mal was einfallen, was das Schenken angeht.
Wir haben es daher zur Tradition gemacht, uns nichts von hohem Geldwert zu schenken. Sicher, der kleine Bruder hat die Playstation bekommen, aber dafür gab's zu Weihnachten kein großes Geschenk mehr. Und klar, die wunderschöne Reise zum 25. Hochzeitstag haben wir unseren Eltern auch gegönnt. Aber im Prinzip lief es schon immer in unserer Familie darauf hinaus, die besten Geschenkideen zu haben.
Oh, und was da schon alles dabei war ist unfassbar! Selbstbemalte Seidenbettbezüge, ein zwölf Gänge Menü, ein völlig talentfreies Konzert und noch viel mehr, was sich da die ganzen Pappnasen einfallen lassen. Mein großer Bruder schoss den Vogel dann endgültig ab: sein Geschenk war ein zusammengeschraubter Oldtimer für meinen Vater, an dem er zehn Jahre lang schraubte, um ihn dann zum Rentenbeginn zu schenken.
Dumm, dass mein Vater vor Freude einen Herzinfarkt erlitt - letztendlich nicht schlimm, er war schon immer fit und hat das auch gut weggesteckt. Aber das nur so als Randbemerkung...
Donnerstag, 24. Juni 2010
Mittwoch, 5. Mai 2010
Schlimmer geht's nicht mehr
Schlimmer als Glückslose über das Telefon zu verticken, ist es, Rentner mit der Masche billiger Angebote abzuzocken. Ach, Moment mal, das trifft ja meist dieselbe Zielgruppe =). Wie ich darauf komme? Im Informationszeitalter haben nun selbst die Senioren ins Netz gefunden.
Dabei ist es doch aber kein Wunder, dass es zur Abzocke kommt, wenn auch ein 6-jähriger jeder solche Seiten wie die Treppenlift Beratung betreiben kann – im Internet gibt ja nicht mal eine Alterskontrolle, ein quasi rechtsfreier Raum. Wird Zeit, dass Censilia von ganz oben restriktive Einschränkungen vornimmt – wenn es schon Zensursula er nicht geschafft, den Deutschen unter dem Deckmantel der Kinderpornografie die Zensur schmackhaft zu machen, wird es sicher die EU richten.
Zeit wird's allemal, das Internet idiotensicher zu machen. Dann gibt’s auch keine abgezockten Rentner mehr (Ausnahmen werden die Regel bestätigen). Dies wäre doch immerhin ein netter Nebeneffekt, wenn Internet-Abzockern die Grundlage Ihrer Maschen entzogen wird – und die weiterhin missbrauchten Kinder gelten danach sicher als wieder als zu bedauernde aber nicht weiter störende Minderheit im Kampf gegen Ungerechtigkeiten und werden wie nach dem Missbrauch nun auch von der Politik links liegen gelassen.
Ach, das ist nicht zynisch. Quatsch. Zynisch ist: Wurst im eigenen Darm.
Was sollen wir es noch hinauszögern, wenn es sowieso bald Realität sein wird. Wer unterstützt meine Petition zur schnellen Umsetzung aller gewünschten Zensurmaßnahmen – in Namen von Zensursula von der Leyen und Censilia Malmström?
Dabei ist es doch aber kein Wunder, dass es zur Abzocke kommt, wenn auch ein 6-jähriger jeder solche Seiten wie die Treppenlift Beratung betreiben kann – im Internet gibt ja nicht mal eine Alterskontrolle, ein quasi rechtsfreier Raum. Wird Zeit, dass Censilia von ganz oben restriktive Einschränkungen vornimmt – wenn es schon Zensursula er nicht geschafft, den Deutschen unter dem Deckmantel der Kinderpornografie die Zensur schmackhaft zu machen, wird es sicher die EU richten.
Zeit wird's allemal, das Internet idiotensicher zu machen. Dann gibt’s auch keine abgezockten Rentner mehr (Ausnahmen werden die Regel bestätigen). Dies wäre doch immerhin ein netter Nebeneffekt, wenn Internet-Abzockern die Grundlage Ihrer Maschen entzogen wird – und die weiterhin missbrauchten Kinder gelten danach sicher als wieder als zu bedauernde aber nicht weiter störende Minderheit im Kampf gegen Ungerechtigkeiten und werden wie nach dem Missbrauch nun auch von der Politik links liegen gelassen.
Ach, das ist nicht zynisch. Quatsch. Zynisch ist: Wurst im eigenen Darm.
Was sollen wir es noch hinauszögern, wenn es sowieso bald Realität sein wird. Wer unterstützt meine Petition zur schnellen Umsetzung aller gewünschten Zensurmaßnahmen – in Namen von Zensursula von der Leyen und Censilia Malmström?
Samstag, 6. Februar 2010
Ostseeresidenz Heringsdorf
Das mit dem Reisen- das is schon furchtbar schwierig, keine Frage. Da will man nach Honolulu, Mumbai und Kapstadt und entdeckt irgendwann, dass es unbezahlbar ist, sowohl tatsächlich finanziell als auch allgemein-wirtschaftlich, schließlich hat man ja einem Job nachzugehen. Es kann sich also nicht jeder eine Weltreise leisten.
Für solche Fälle gibt es dann die spießige Variante des Kurzurlaubs: Man fährt nach Usedom, bucht sich eine Ferienwohnung Heringsdorf und macht da Sandstrandparty mit Rentnern und anderen Matrosen. Aber: vielleicht ist das besser als gar nichts, und es ist allemal besser, als dem Chef zu winken (davon können wir jedenfalls ausgehen...)
Viel Spaß an der Ostsee!
Montag, 7. Dezember 2009
112 Tote - Sicherheitsmängel und deren fatale Folgen
Man möchte fast meinen, dass es die Welt gar nicht wirklich interessiert: in der russischen Diskothek "Lahmendes Pferd" in der Stadt Perm sind am Samstag Abend 112 Menschen gestorben. Ursache des Unglücks: leicht entflammbare Deckenverkleidungen und falsch eingesetzte Pyrotechnik, so Katastrophenschutzminister Sergej Schojgu.
Die Diskothek feierte am Samstag das achtjährige Bestehen, eine riesige Show war geplant. Wie viele Gäste sich genau in dem Klub befanden, weiß niemand, die Zahlen schwanken zwischen 250 und 400 Menschen samt Personal.
Während der Veranstaltung wurden dann Feuerwekskörper gezündet, deren Verwendung laut der Zeitung "Komsomolskaja Prawda" nur im Freien erlaubt gewesen sei. Doch wurden sie eingesetzt, die Funken der Böller entzündeten die Deckenverkleidung aus Reisig in wenigen Sekunden, wenig später brach Panik aus, da angeblich die Beleuchtung ausfiel. Der russische Präsident Medwedjew schimpft über die Organisatoren "Ohne Hirn und ohne Gewissen. Sie müssen nach vollem Programm bestraft werden." Noch am gleichen Abend wurden die Inhaber des Klubs verhaftet, der Vermieter Anatoli Sak beteuert bis jetzt seine Unschuld.
doch was steckt wirklich dahinter? Leichtsinn oder doch das bewusste untergraben von Richtlinien zum Geldsparen? RTL betitelt die Toten als "Opfer von Korruption", mit Beamten der Brandschutzbehörde wurde angeblich verhandelt, dass der Klub bestimmte Brandschutzvorkehrungen nicht beachten muss - gegen ein gewisses Endgeld. Laut nachrichten.at soll Minister Schojgu gesagt haben, dass in der Diskothek schon vor einiger Zeit bei einer Untersuchung Mängel beim Brandschutz festgestellt wurden, zum Dezember 2009 sollten diese Mängel behoben worden sein. Zu spät, wie sich jetzt herausstellt.
Der Notausgang war mit Kisten zugestellt, es gab keine Feuerlöscher, Fenster und einige Türen waren zugenagelt: den Gästen des Klubs blieb lediglich der Eingang, 3 Meter in der Breite. Keine Chance für knapp 300 Menschen in wenigen Minuten das Gebäude zu verlassen.
Das Ergebnis: 112 Menschen verbrannten bei lebendigem Leib, wurden tot getrampelt oder erstickten am Rauch.
Es hätte vermieden werden können, wenn der Termin zur Überarbeitung der Brandschutzmaßnahmen schon auf den November 2009 gelegt werden würde.
Die Diskothek feierte am Samstag das achtjährige Bestehen, eine riesige Show war geplant. Wie viele Gäste sich genau in dem Klub befanden, weiß niemand, die Zahlen schwanken zwischen 250 und 400 Menschen samt Personal.
Während der Veranstaltung wurden dann Feuerwekskörper gezündet, deren Verwendung laut der Zeitung "Komsomolskaja Prawda" nur im Freien erlaubt gewesen sei. Doch wurden sie eingesetzt, die Funken der Böller entzündeten die Deckenverkleidung aus Reisig in wenigen Sekunden, wenig später brach Panik aus, da angeblich die Beleuchtung ausfiel. Der russische Präsident Medwedjew schimpft über die Organisatoren "Ohne Hirn und ohne Gewissen. Sie müssen nach vollem Programm bestraft werden." Noch am gleichen Abend wurden die Inhaber des Klubs verhaftet, der Vermieter Anatoli Sak beteuert bis jetzt seine Unschuld.
doch was steckt wirklich dahinter? Leichtsinn oder doch das bewusste untergraben von Richtlinien zum Geldsparen? RTL betitelt die Toten als "Opfer von Korruption", mit Beamten der Brandschutzbehörde wurde angeblich verhandelt, dass der Klub bestimmte Brandschutzvorkehrungen nicht beachten muss - gegen ein gewisses Endgeld. Laut nachrichten.at soll Minister Schojgu gesagt haben, dass in der Diskothek schon vor einiger Zeit bei einer Untersuchung Mängel beim Brandschutz festgestellt wurden, zum Dezember 2009 sollten diese Mängel behoben worden sein. Zu spät, wie sich jetzt herausstellt.
Der Notausgang war mit Kisten zugestellt, es gab keine Feuerlöscher, Fenster und einige Türen waren zugenagelt: den Gästen des Klubs blieb lediglich der Eingang, 3 Meter in der Breite. Keine Chance für knapp 300 Menschen in wenigen Minuten das Gebäude zu verlassen.
Das Ergebnis: 112 Menschen verbrannten bei lebendigem Leib, wurden tot getrampelt oder erstickten am Rauch.
Es hätte vermieden werden können, wenn der Termin zur Überarbeitung der Brandschutzmaßnahmen schon auf den November 2009 gelegt werden würde.
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Freitag, 4. Dezember 2009
Aktuelle Probleme
Grundsätzlich kann man sagen, das die Welt sich nicht geändert hat. Jedenfalls nicht im Vergleich zu Früher, wann auch immer das ist.
"Früher"... was ist das? Bezeichnet dieses kleine Wort einfach nur einen Zeitpunkt in der Vergangenheit oder kann man es noch weiter fassen, vielleicht im Zusammenhang mit Kunstepochen oder Wirtschaftskrisen, der Zeit vor einem Putsch oder einer politischen Macht-Umstrukturierung. Wie auch immer man "früher" definiert, oft wird es mit besseren Zeiten verbunden. Nicht umsonst geistert der allgegenwärtige Spruch "früher war alles besser" durch unsere geistigen Hallen, viele Menschen sehen "früher" als besser und makelloser an als die Zukunft.
Dabei hat die Zukunft noch eine Menge zu bieten. Wer weiß, was in 10, 20 oder in 30 Jahren ist? Wie wird die Welt dann aussehen und wird es dann Menschen geben, die die jetzige Gegenwart als das "bessere früher" ansehen? Fragen über Fragen und keine Antworten. Zumindest jetzt nicht.
"Früher"... was ist das? Bezeichnet dieses kleine Wort einfach nur einen Zeitpunkt in der Vergangenheit oder kann man es noch weiter fassen, vielleicht im Zusammenhang mit Kunstepochen oder Wirtschaftskrisen, der Zeit vor einem Putsch oder einer politischen Macht-Umstrukturierung. Wie auch immer man "früher" definiert, oft wird es mit besseren Zeiten verbunden. Nicht umsonst geistert der allgegenwärtige Spruch "früher war alles besser" durch unsere geistigen Hallen, viele Menschen sehen "früher" als besser und makelloser an als die Zukunft.
Dabei hat die Zukunft noch eine Menge zu bieten. Wer weiß, was in 10, 20 oder in 30 Jahren ist? Wie wird die Welt dann aussehen und wird es dann Menschen geben, die die jetzige Gegenwart als das "bessere früher" ansehen? Fragen über Fragen und keine Antworten. Zumindest jetzt nicht.
Freitag, 13. November 2009
Die Welt um uns herum
Natürlich könnte man behaupten, es sei alles gut, so wie es ist. Schließlich haben wir hier in Deutschland, dem Exportland Nummer eins, ein beständiges und sehr umfangreiches Wirtschaftssystem, es gibt rein theoretisch genügend Arbeitsplätze für alle und die soziale Versorgung ist abgesichert. Warum also beschweren? Deutschland ist auch in keinen richtigen Krieg verwickelt und auch sonst macht unser Land Fortschritte in allen Richtungen - von Forschung über ein ausreichendes soziales System zur Unterstützung der Bürger sowie Produktentwicklung und -Vermarkung. Schließlich hat das weltweit größte Solaranlagen-Unternehmen Q-Cells seinen Sitz in Deutschland genau wie BMW, Audi und VW, die sich stetig weiterentwickeln und umweltfreundliche Produkte auf den Markt werfen.
Doch wenn man sich genau umguckt und die Menschen sieht, so scheint nichts in Ordnung zu sein. Jugendliche und junge Erwachsene verlieren sich in den Weiten der Partynächte, Probleme werden nicht mehr mit Freunden besprochen sondern mit Alkohol runtergespült. Junge Familien versuchen sich durchzuringen so gut wie es geht und die die arbeiten haben nach dem Feierabend auch nichts mehr zu feiern. Natürlich gibt es Ausnahmen, die bestätigen schließlich aber doch die Regel.
Irgendwo versteckt sich ein Keim, der viel Schlechtes und Böses enthält und der sich immer weiter verbreitet und mit Pollen um sich wirft. Irgendwie scheint alles toll zu sein, dabei ist es das aber nicht...
Doch wenn man sich genau umguckt und die Menschen sieht, so scheint nichts in Ordnung zu sein. Jugendliche und junge Erwachsene verlieren sich in den Weiten der Partynächte, Probleme werden nicht mehr mit Freunden besprochen sondern mit Alkohol runtergespült. Junge Familien versuchen sich durchzuringen so gut wie es geht und die die arbeiten haben nach dem Feierabend auch nichts mehr zu feiern. Natürlich gibt es Ausnahmen, die bestätigen schließlich aber doch die Regel.
Irgendwo versteckt sich ein Keim, der viel Schlechtes und Böses enthält und der sich immer weiter verbreitet und mit Pollen um sich wirft. Irgendwie scheint alles toll zu sein, dabei ist es das aber nicht...
Freitag, 23. Oktober 2009
Der Scanner
Der Scanner hat sich sehr lange nicht mehr gemeldet und das hatte auch seine Gründe. Allerdings muss man hier sagen, dass ich auch zwischendurch hätte Blogbeiträge schreiben können - wenn ich denn Lust gehabt hätte.
So und so plagt mich in letzter Zeit die Unlust, ich will irgendwie gar nichts machen aber die Langeweile ist dann auch scheiße, wenn man sie erstmal hat. Also habe ich einfach ein paar Sachen gemacht, über die ich jetzt lieber nicht berichten sollte. Nein, es geht nicht in Richtung Tierquälerei oder ähnliches, eher zählen diese Sachen unter die Kategorie "Wir-suchen-nach-einem-Mittel-um-Opas-Gartenschuppen-effektiv-zu-sprengen". Dass ich mich dabei fast selber gesprengt hätte, lassen wir außen vor. Das Gemisch ist zu meinem Glück fest selber aus dem Gott sei Dank offenem Fenster geschossen und hat nur 4 Sekunden später einen schönen Krater von 20 cm Tiefe und 80 cm Durchmesser im Garten der Nachbarn hinterlassen. Bis jetzt ist es mir gelungen, die chemischen Zutaten für die Bombe vor meinen Eltern zu verstecken, die von den Nachbarn zum rumschnüffeln angetrieben wurden. Zudem hat auch die Polizei, die durch die Nachbarn alarmiert wurde, nichts finden können.
Jetzt steht an der Stelle wo der Krater war ein kleiner Baum, das Ausheben der Grube habe ich also perfekt übernommen.
So und so plagt mich in letzter Zeit die Unlust, ich will irgendwie gar nichts machen aber die Langeweile ist dann auch scheiße, wenn man sie erstmal hat. Also habe ich einfach ein paar Sachen gemacht, über die ich jetzt lieber nicht berichten sollte. Nein, es geht nicht in Richtung Tierquälerei oder ähnliches, eher zählen diese Sachen unter die Kategorie "Wir-suchen-nach-einem-Mittel-um-Opas-Gartenschuppen-effektiv-zu-sprengen". Dass ich mich dabei fast selber gesprengt hätte, lassen wir außen vor. Das Gemisch ist zu meinem Glück fest selber aus dem Gott sei Dank offenem Fenster geschossen und hat nur 4 Sekunden später einen schönen Krater von 20 cm Tiefe und 80 cm Durchmesser im Garten der Nachbarn hinterlassen. Bis jetzt ist es mir gelungen, die chemischen Zutaten für die Bombe vor meinen Eltern zu verstecken, die von den Nachbarn zum rumschnüffeln angetrieben wurden. Zudem hat auch die Polizei, die durch die Nachbarn alarmiert wurde, nichts finden können.
Jetzt steht an der Stelle wo der Krater war ein kleiner Baum, das Ausheben der Grube habe ich also perfekt übernommen.
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