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Mittwoch, 11. März 2009

Thru You - Der erste Schritt in eine andere Welt

Durch das Web 2.0 verändert sich nicht nur das Sozialverhalten im Internet. Nicht nur die Kommunikation im zwischenmenschlichen oder geschäftlichen Bereich hat sich an die neuen Technologien und Entwicklungen angepasst: auch der kulturelle Wandel ist ersichtlich geworden.

Während man früher noch eingeschränkter war, was Musik, Theater und Film anging, ermöglicht das Internet einem heute so viele Wege, Neues zu entdecken, dass man jetzt in die andere, entgegengesetzte Richtung schlägt: Man benötigt Filter, um die Eindrücke besser verstehen und sehen zu können.

Trotzdem ist es erstaunlich, wie viele Abwandlungen althergebrachter Methoden durch eigentlich so simple Plattformen wie YouTube oder Last.FM ermöglicht werden. Auf Last.FM kann man sich anhören, was die Freunde hören, Remixe erstellen und Empfehlungen bekommen; bei YouTube verhält es sich ähnlich mit visuellem Content. User Generated ist das Stichwort für fast alles derzeit im Internet. Die Selbstdarstellung, aber auch die künstlerische Verwirklichung, verändert sich in Richtung Experiment und sozialer Abwandlung.

Das kann negative, aber auch durchaus positive Folgen und Eigenschaften haben. So zum Beispiel wurde das Projekt Thru You gestartet. Ein ganzes Album zusammengeschnitten aus individuellen YouTube Videos. Ein Musikalbum der innovativen und völlig neuen Art!

Wer jetzt glaubt, dass sich dieses Album sehr trashig und schlecht anhören wird, liegt dabei auch noch falsch. Die Idee an sich wäre schon großartig genug gewesen, aber die Songs, die dabei entstanden sind, machen das ganze zu einer so wunderbaren Sammlung an geballter Kreativität, dass man kaum noch seinen eigenen Augen glauben schenken will.

Für alle, die Thru You noch nicht besucht haben, hier geht es lang.

Wer mehr über den Künstler Kutiman erfahren möcht, kann das hier tun.

Mittwoch, 21. Januar 2009

100 Meter Foto

So macht das ein dänischer Künstler, denn ein einfaches Panoramabild wäre ihm da nicht gut genug gewesen; Simon Hoegsberg verbrachte 20 Tage damit, Berliner Passanten zu fotografieren und ein 100 Meter langes Foto davon zu schießen. Auf seiner Website, Simon Hoegsberg, kann man sich dieses Foto ansehen.