Montag, 20. Juli 2009

Nur sinnloses Geschwafel

Ich habe auf Welt.de ein Interview von Frau Zypries gefunden. Ein typisches Politiker-Interview halt…

Nun, das was Frau Zypries von sich gibt hätte jeder sagen können. Es ist verwunderlich, dass man Politik studieren muss, um das durchzuziehen, was die meisten Politiker machen: Werbung für sich und ihre Partei. Volksvertretung? Volkstretung wohl eher, denn auf uns wird in keinster Weise gehört. Schade, dass wir 83 Mio. Einwohner haben, sonst wäre ein Abstimmsystem wie in der Schweiz wohl ganz interessant. Einmal die Woche hingehen und über neuste Gesetze abstimmen.
Na gut, wollen wir mal nicht abschweifen. Letztendlich geht es ja nicht um Politik allgemein. Es geht vielmehr um die Menschen, die Politik ausüben und dazu nutzen, um Geld, Geld und noch mehr Geld zu machen. Das hört sich zwar erst übertrieben an, aber was ist der Grund, warum man Politiker wird? Gab es da nicht einen netten Blogpost? "1. Semester des Studiums: - Ich will die Welt verändern, ich will alles besser machen! - 2 Semester später: - Geld, wo ist mein Geld? Wo ist meine Macht über Deutschland? -" Das Wesen der Menschheit hat nicht umsonst den Kapitalismus hervorgebracht, der Großteil der Menschen strebt nach Kapital und Macht. Und das nicht, weil der Großteil der Menschen schlecht ist, sondern weil es einfach nur Menschen sind. Und einige werden Politiker und machen ihr Geld mit leeren Versprechen und notdürftigen Arbeiten an der sozialen Absicherung oder den Arbeitslosenzahlen. Am Ende - bleibt immer die Selbstdarstellung und der Drang nach Macht und Bestimmung. Wie auch bei Frau Zypries. Ich hoffe Sie lesen das hier, werte Frau Ministerin!

Mittwoch, 15. Juli 2009

"Wenn man Reparaturwerkzeug falsch benutzt" oder "Luftmatratze gegen Wohnung"

Was genau passiert, wenn man ein Reparatur-Set für Autoreifen bei einer Luftmatratze einsetz hat man jetzt in Düsseldorf gesehen.
explosion Dort hat ein 45-Jähriger seine ganze Wohnung gesprengt, ein 3-Jähriges Mädchen wurde mit leichten Verbrennungen ins Krankenhaus geliefert.
Der Mann hatte am Vorabend eine kleine Luftmatratze aufpusten und stellte fest das diese undicht war. Er griff zu einem lösemittelhaltigem Reparaturmittel und wollte damit die Luftmatratze reparieren. Als er am nächsten Morgen - heute - die Matratze erneut mit einem elektrischen Gebläse auspumpen wollte, gab es eine überraschende Verpuffung der Gase des Reparaturmittels in der Luftmatratze. Folge: eine Stichflamme und eine gewaltige Druckwelle samt Knall. Der Mann rief sofort die  Polizei, diese verständigte die Feuerwehr. Drei Wachen rückten aus, insgesamt waren mehr als 30 Retter im Einsatz, das 5-stöckige Wohnhaus wurde sofort evakuiert, da der Verdacht der Einsturzgefahr bestand. Und tatsächlich war diese begründet: die Verpuffung drückte eine Betonwand um wenige Millimeter ein, eine Gipsbetonwand wurde fast vollkommen zerstört. Das Mobiliar ist nicht mehr zu gebrauchen, ein Baustatiker prüft zur Zeit die Stabilität der Wohnung. Zu Sicherung wurden im Keller Stützen angebracht. Die Mitbewohner durften schon 2 Stunden nach dem Unglück wieder in ihre Wohnungen, die Wohnung des Mannes ist weiter gesperrt. Hier sieht man deutlich, wie stark die Verpuffung gewesen sein muss.

Dumm für den Mann: die Kriminalpolizei ermittelt wegen "fahrlässigen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion". Auch die Versicherung wird sich wahrscheinlich quer stellen und nur mit viel glück auch nur ein Teil des Schadens übernehmen. Denn da der Mann eindeutig die Warnhinweise des Reparatur-Herstellers ignoriert hatte, die vorschrieben, das Mittel nur an Autoreifen zu benutzen, besteht wahrscheinlich kein Anspruch auf Schadensersatz.

Quelle: derwesten.de

Dienstag, 14. Juli 2009

Beihilfe zu 27900 Morden

Gegen NS Verbrecher John Demjanjuk wurde heute von der Münchener Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Diese wirft ihm vor, im Konzentrationslager Sobibor Beihilfe zum Mord an 27.900 Juden geleistet zu haben.
Laut seines SS-Dienstausweises wurde er 1943 dorthin verlegt. Er selber bestreitet, dass er Wachmann war und in Sobibor eingesetzt wurde. Die Beweise jedoch sind eindeutig. Da der 89-jährige zwar Verhandlungsfähig sei, beschränke ein Arzt die Verhandlungsdauer auf täglich maximal 90 Minuten. Was genau der Sinn dieses Prozesses ist, ist zumindest für mich unklar, denn selbst wenn Demjanjuk verurteilt werden sollte, hat dieser scheinbar nicht mehr wirklich lange zu leben. Das einzige Ergebnis: die Aufdeckung seiner Lügen und das zu Tage bringen seiner grässlichen Taten. somit wird vielleicht erreicht, dass er sich bewusst wird was er getan hat. Doch wie bei jedem anderen Mörder macht das die Opfer auch nicht wieder lebendig, ganz im Gegenteil. Und wenn er SS-Mann war, dann wird er so oder so keinerlei Reue zeigen, denn für ihn war es das einzig richtige.

Quelle: welt.de

Donnerstag, 9. Juli 2009

Gegen gewalttätige Politik

Auf der Webseite des Bundestages gibt es eine Petition, die sich um das Verbot gewalttätiger Videospiele dreht. Ich habe grade unterschrieben!
Link zur Petition
Die Petition hat zur Zeit (9:38 - 09.07.2009) 15.271 Mitzeichner. Sekündlich kommen neue Mitzeichner hinzu.

Der genau Inhalt kann hier nachgelesen werden:

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge sich gegen den Beschluss der Innenmisterkonferrenz vom 5. Juni 2009 entscheiden, der ein "Herstellungs- und Verbreitungsverbot" von Action-Computerspielen vorsieht.

Begründung

Aktueller Anlass ist der am 5. Juni 2009 erfolgte Beschluss der Innenministerkonferenz der Länder,
der ein "Herstellungs- und Verbreitungsverbot" von Action-Computerspielen vorsieht.
Dieser Beschluss ist eine Reaktion auf den entsetzlichen Amoklauf eines 17-jährigen Jugendlichen im
baden-württembergischen Winnenden, der die Diskussion um die Wirkung von Computer- und
Videospielen neu entfacht hat. (Vor-)schnelle Verbotsforderungen werden den vielschichtigen
Aspekten solcher Ereignisse nicht gerecht, wirken im Gegenteil eher verharmlosend und
verhindern so eine gründliche Aufarbeitung. Mit Bedauern stelle ich fest, dass die
Debatte von Unkenntnis, Polemik, Unsachlichkeit und Vorurteilen geprägt ist, gerade aus den Reihen
der Politik.
"Gewaltverherrlichende" Medien hingegen sind aus gutem Grund verboten. Doch ein prinzipielles
Herstellungs- und Vertriebsverbot von Filmen und Computerspielen für Erwachsene steht aus meiner
Sicht im Widerspruch zu Artikel 5
unseres Grundgesetzes ("Eine Zensur findet nicht statt").
Vielmehr gilt es, Kinder und Jugendliche vor Inhalten zu schützen, die nicht für ihr jeweiliges
Alter freigegeben sind. In Deutschland gelten schon jetzt die europaweit strengsten Gesetze; Mitte
2008 wurde das Jugendschutzgesetz auf Initiative von Bundesfamilienministerin Ursula von der
Leyen noch einmal erweitert. Seit 1. April 2003 versieht die USK (Unterhaltungssoftware
Selbstkontrolle) Computer- und Videospiele - analog zu Spielfilmen - mit eindeutigen,
auffälligen Alterskennzeichnungen; fünf Prozent der im Jahre 2008 geprüften Spiele sind auf ein
erwachsenes Publikum zugeschnitten und werden daher mit "Keine Jugendfreigabe" eingestuft.
Diese Kennzeichnung ist ein hoheitlicher Verwaltungsakt durch die Obersten Landesjugendbehörden.
Produkte, die den strengen Kriterien nicht genügen, werden nicht gekennzeichnet und können
demnach von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) indiziert werden.

Als volljähriger Bürger und Wahlberechtigter bitte ich Sie nachdrücklich, ...
• den irreführenden und diskriminierenden Begriff "Killerspiele" aus der politischen Diskussion
zu nehmen.
• das Vertrauen der Öffentlichkeit in die bestehenden staatlichen Jugendschutzmechanismen
zu stärken.
• den Vollzug bestehender Gesetze zu verbessern und zu gewährleisten, dass Kindern und
Jugendlichen nur Computer- und Videospiele entsprechend der USK-Jugendfreigabe zugänglich
gemacht werden.
• Eltern, Pädagogen sowie erzieherisch verantwortliche Personen bei der Förderung der
Medienkompetenz zu unterstützen.
• die Computer- und Videospiele-Branche in Deutschland und insbesondere die Ausbildung in
diesen zukunftsträchtigen Berufen zu fördern.

Quelle: Petition – bundestag.de

Dienstag, 7. Juli 2009

Deutschland - Die Baustelle ohne Wonungen

Deutschland ist eine einzige Baustelle, egal wo man ist, überall kreuchen und pfleuchen die Bauarbeiter und Ingenieure wie Ameisen. Hier und da eine neue Autobahn, da eine neue Wohnsiedlung, woanders wieder eine neue Kaufhalle (für die Wessis auch Supermarkt).
Doch was sieht man in den Nachrichten: "Notstand - Deutschland fehlen neue Wohnungen"
Das ist doch ein Scherz oder? Nein, denn es werden viele Sachen neue gebaut, allerdings keine einfachen Wohnblöcke mit normalen Mietwohnungen. Was gefragt ist, ist und bleibt vorerst Mangelware. Denn der Trend "Haushälfte für Null Komma Nix" in den letzten Jahren hat Siedlungen mit tausenden end aneinander gebauten Doppelhaushälften hervorgebracht. Doch gerade das können sich auch wenige leisten. Wohnung hin oder her - Doppelhaushälfte bleibt ein halbes eigenes Haus.
Aufruf an die Bauherren: Beut neue Wohnsiedlungen mit richtigen Wohnungen! Wie wärs mal wiede mit den guten alten Plattenbauten? Prognose meinerseits: wer jetzt Wohnungen günstig bereitstellen kann ist der Gewinner. Denn die Finanz- und Wirtschaftskrise setzt den Leuten zu, gefragt sind eindeutig günstige und dennoch gute Wohnungen. Denn Häuser kann sich keiner leisten.

Montag, 6. Juli 2009

Schluss für Humboldt wegen Grippe

Das Berliner Alexander-von-Humboldt Gymnasium wurde heute früh wegen Schweinegrippe geschlossen.
Was sich erst fatal und wie eine Ausbreitung einer Epidemie anhört, ist gar nicht so schlimm.

Grund für die zeitweilige Schließung sind insgesammt acht Fälle der Schweinegrippe unter den Schülern. Die vier ersten Erkrankten sind Austauschschüler aus den USA, alle zeigen jedoch nur leichte Symptome und werden mit Tamiflu behandelt. Eine ernsthafte Gefahr wird in dem Ereignis nicht gesehen, es handle sich ausschließlich um Sicherungsmaßnahmen für alle anderen Schüler.
Eine Woche, bis Sonntag ist die Schule geschlossen, so kurz vor den Ferien wird dies für alle Schüler eien willkommene Nachricht sein.

Freitag, 3. Juli 2009

Terrorangst?!

Nun... in den Nachrichten tauchen wieder Spekulationen über mögliche Terroranschläge vor der Bundestagswahl auf.
Unbegründet, meiner Meinung nach. Denn die selbe Situation hatten wir schon bei der letzten Bundestagswahl vor vier Jahren. auch dort waren schon deutsche Soldaten in Afghanistan stationiert, um dort zu helfen. Ein Kampfeinsatz war es nicht und an dem hat sich bis jetzt nichts geändert.
Auch vor vier Jahren gab es Angst, ein Terroranschlag zu den Bundestagswahlen könnte grausame Realität werden. *meep* Falsch! Natürlich gab es keine Anschläge, der Bund meldete auch keinen überdurchschnittlichen Anstieg der Angriffe gegen deutsche Soldaten in der Krisenregion.
Auch jetzt denke ich, dass es keine wirkliche Gefahr für Deutschland gibt.
Also: aufatmen und ruhig weiterleben. Denn eine wirklich größere Gefahr geht wenn dann von Südkorea aus... aber das ist eine andere Geschichte.