Freitag, 23. Oktober 2009
Der Scanner
So und so plagt mich in letzter Zeit die Unlust, ich will irgendwie gar nichts machen aber die Langeweile ist dann auch scheiße, wenn man sie erstmal hat. Also habe ich einfach ein paar Sachen gemacht, über die ich jetzt lieber nicht berichten sollte. Nein, es geht nicht in Richtung Tierquälerei oder ähnliches, eher zählen diese Sachen unter die Kategorie "Wir-suchen-nach-einem-Mittel-um-Opas-Gartenschuppen-effektiv-zu-sprengen". Dass ich mich dabei fast selber gesprengt hätte, lassen wir außen vor. Das Gemisch ist zu meinem Glück fest selber aus dem Gott sei Dank offenem Fenster geschossen und hat nur 4 Sekunden später einen schönen Krater von 20 cm Tiefe und 80 cm Durchmesser im Garten der Nachbarn hinterlassen. Bis jetzt ist es mir gelungen, die chemischen Zutaten für die Bombe vor meinen Eltern zu verstecken, die von den Nachbarn zum rumschnüffeln angetrieben wurden. Zudem hat auch die Polizei, die durch die Nachbarn alarmiert wurde, nichts finden können.
Jetzt steht an der Stelle wo der Krater war ein kleiner Baum, das Ausheben der Grube habe ich also perfekt übernommen.
Dienstag, 11. August 2009
Die Lage der Welt im Universum
Warum hat sich eigentlich noch nie jemand gefragt, warum wir gerade in der Milchstraße leben? Warum gerade hier und nicht in der Galaxie XD-199113DGE67? Sicherlich lachen uns alle anderen Bewohner unseres Weltalls aus, wie kann man auch in der Milchstraße wohnen?
Nun, sicherlich gibt es einige Sachen, die ungeklärt bleiben. Genau wie die Frage, was am "Ende" des Weltalls ist. Was ist dort? irgendwo muss es doch so etwas geben. Schließlich hat alles irgendwo ein Ende. Selbst wenn unser Weltall so etwas wie eine überdiemensionale Kugel ist, in der man sich stets im Kreis bewegen würde: was ist dahinter? Etwa wie im Man in Black, ein Alien, dass mit unserer Weltall-Kugel spielt wie mit Murmeln? Wenn ja, was ist dann wieder hinter dessen Weltall? Kann man sich nicht so richtig vorstellen, jedoch kann man hier am besten ein schlaues Zitat anbringen: "Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher." - Albert Einstein
Donnerstag, 23. Juli 2009
Nach Unglück von Menden - TÜV für Senioren am Steuer
Die wohl sinnvollste Reaktion auf das Unglück von Menden ist der Test, der laut Winfried Hermann (Verkehrsexperte) eingeführt werden sollte. Und zwar schnell.
Das ist der traurige Hintergrund: In Menden im Sauerland war vor kurzem ein 79-jähriger in eine Menschenmenge während eines Schützenaufzuges gerast. Dabei starben zwei Menschen direkt an der Unfallstelle, ein Familienvater starb nur einen Tag später aufgrund seiner Verletzungen. Ein Schwächeanfall soll angeblich der Grund für das Unglück gewesen sein. Genaueres hat die Polizei bis jetzt noch nicht kund getan.
Schon vor Jahren wurden Diskussionen um einen möglichen Senioren-Test laut, doch später wurde das Thema wieder unter den Teppich gekehrt. Jetzt hat man den Teppich mit einem Schwung wieder umgeworfen und jetzt kommt eine ebenfalls traurige Statistik zum Vorschein. Schon im Jahr 2007 lag bei Unfällen mit über 65 Jährigen die Schuld bei den Senioren.
Die politische Debatte um das Thema ist allerdings wieder ein Streit um gesetzliche Möglichkeiten. Einen Test bei Senioren ab 70-75 einzuführen sei kein Problem und wäre auch sehr angebracht, denn ab 75 sind nicht nur Reaktionsgeschwindigkeit und Sehvermögen eingeschränkt, die rein biologische Fitness sinkt ab dem Punkt rapide.
Der gesetzliche Streitpunkt: die Ergebnisse der Tests dürften aufgrund der Schweigepflicht nicht an die Behörden weitergegeben werden.
Und wie soll's auch anders sein, schon wird von Hannelore Hoffmann-Born, Vorstandsmitglied bei der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin (DGVM), der Vorschlag eines freiwilligen Tests eingebracht. Dem steht allerdings die allgemeine Problematik der überfüllten Wartezimmer bei den Ärzten und die Selbstüberschätzung der alten Menschen entgegen. Kein Senior würde einen freiwilligen Test durchführen, denn ewig beim Arzt zu sitzen, obwohl sie genau wissen, das ihnen nichts fehlt, wäre reine Zeitverschwendung. So denkt die Vielzahl der älteren Menschen, was jedoch grundlegend falsch ist. De ADAC wiederum ist gänzlich gegen Tests, denn die Mobilität sei das wichtigste für die Senioren und diese dürfe nicht angetastet werden.
Meiner Meinung nach sollten Test eingeführt werden, und zwar schleunigst! Denn all zu oft sieht man ältere Menschen am Steuer, deren Verhalten im Straßenverkehr einfach nur andere Fahrer behindert. Ich bitte euch, auch einer 50-er Strecke 30 zu Fahren ist inakzeptabel, abgesehen von der übertriebenen und oft unangebrachten Vorsicht der alten Menschen.
Quelle: tagesspiegel.de
Mittwoch, 22. Juli 2009
Nur 55% für den Präsidenten
Die Ergebnisse sind zwar keine Schlagzeile wert, sind allerdings erwähnenswert:
Laut einer politischen Umfrage ist die Zuversicht und das Vertrauen in den US-Präsidenten Obama etwas gefallen. Die Zufriedenheit mit der Politik des ersten schwarzen Präsidenten ist um knappe 8 Prozent abgesunken, von vorerst 46% der Amerikanern glauben jetzt schon 54%, dass sich die USA wieder auf dem falschen Kurs befindet. Die allgemeine Zufriedenheit mit Obama liegt mit 55% immer noch über der von Bill Clinton nach seinem Amtsantritt und fast gleich mit den Werten von George W. Bush. Grund ist nicht die Leistung, die Mr. President liefert, es ist mehr der Zweifel an der Umsetzung der politischen Ziele.
Gerade seine Wirtschafts- und Gesundheitspolitik erweckt viel Misstrauen, die Anzahl an Amerikanern, die glauben, das Obama sie wirtschaftliche Situation verbessern könne, ist um 19% von anfangs 80% auf 61% gesunken. Wie repräsentativ die Umfrage ist, bleibt jedoch stark zu bezweifeln. Denn das Institut GfK Roper Public Affairs % Media befragte im Zeitraum vom 16. bis 20. Juli ganze 1006 Erwachsene. Die mögliche Fehlerquote wurde mit +- 3,1 Prozent angegeben. Für eine politische Umfrage, von der man auf ein Land mit ganzen 305 Millionen Einwohnern schließen will, reichen bei weitem keine 1000 Personen aus. Wenn überhaupt müsste man mindestens die zehnfache Menge befragen.
Quelle: Spiegel.de
Dienstag, 21. Juli 2009
Nach der Internetzensur geht's los
Auf Zeit Online berichten 4 ganze Seiten über die Story. Fünf Tage ist es her, dass die Schlagzeile die Runde gemacht hat, jetzt kommt der ausführliche Bericht.
Abgeordneter Jörg Tauss wurde erst verdächtigt, pornografisches Material von Kindern zu besitzen, letzten Donnerstag haben Zivilbeamte seine Privaträume und seine Büros durchsucht: Fund! Er hat tatsächlich Material mit Kinderpornografie besessen. Was Tauss selber dazu sagt? Seine grauenvolle Geschichte von der Begegnung mit einem kürzlich festgenommenen Sascha H auf Bremerhaven ist haarsträubend. Der Artikel auf Zeit Online liest sich wie ein eine packende Kurzgeschichte. Nur dass diese Kurzgeschichte harte Realität ist und Tauss mittendrin steckt. Sein Anwalt Mönikes wirft der Staatsanwaltschaft vor, dass das Vorgehen "einer sozialen Exekution gleicht". Das Vorgehen - keineswegs rechtswidrig - ist komplett nach den Regeln verlaufen, allein die Presse hat sogar schon während der Durchsuchung von Tauss' Privatwohnung die Meldung verlauten lassen, dass einschlägiges Material gefunden wurde. Die Meldung schwächt sich jedoch zum Ende hin ziemlich ab, gerade ein mal drei Fotos und eine DVD wurden gefunden. Mehr nicht, die Ermittler sprechen von eigentlich größeren Sammlungen, die Staatsanwaltschaft bestätigt auch, dass die Menge an sichergestelltem Material eigentlich größter ist. Jedoch wird auch das zu einer Verurteilung reichen, denn schon die Suche nach kinderpornografischem Material ist strafbar. Laut Zeit Online ist das genau das, was Tauss eigentlich genau wissen müsste. Denn er beschäftigt sich schon seit längerem mit dem Internet und Social Networks wie Twitter oder Facebook.
Laut Tauss seiner Aussage habe er wissen wollen, wie man an kidnerpornografisches Material herankommt. Folgerichtig die Frage auf Zeit Online: Was hat ihn zu der Recherche getrieben, warum hat er sich nicht an die Fachleute bei der Polizei gewandt? Warum hat er nach eigenem Ermessen ermittelt? Es gibt so viele Fragen, doch Tauss selber erzählt nur, dass er seien eigenen Recherchen dazu benutzen wollte, um einen Kinderpornoring zu sprengen. Vergeblich, seine Kontaktperson war lediglich ein Verkäufer, der selber seine Ware erhält und verkauft. Nichts mit Pornodrehs mit Kindern. Erschreckend nur, dass Tauss auch meint, er habe die Geschichte vergessen. Alles nur ein Versuch der Ablenkung oder die Wahrheit? Hat er wirklich selber ermittelt oder hat er pädophile Neigunungen? Das kann zur Zeit keiner so wirklich beantworten, seine Kollegen meinen, dass wenn überhaupt nur Behauptung eins stimmt. Dass er sich einsetzen wollte für den Kampf gegen Kinderpornografie.
Was nun geschieht bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall gehalten wir das Geschehen im Auge und berichten dann weiter.
Montag, 20. Juli 2009
Nur sinnloses Geschwafel
Ich habe auf Welt.de ein Interview von Frau Zypries gefunden. Ein typisches Politiker-Interview halt…
Nun, das was Frau Zypries von sich gibt hätte jeder sagen können. Es ist verwunderlich, dass man Politik studieren muss, um das durchzuziehen, was die meisten Politiker machen: Werbung für sich und ihre Partei. Volksvertretung? Volkstretung wohl eher, denn auf uns wird in keinster Weise gehört. Schade, dass wir 83 Mio. Einwohner haben, sonst wäre ein Abstimmsystem wie in der Schweiz wohl ganz interessant. Einmal die Woche hingehen und über neuste Gesetze abstimmen.
Na gut, wollen wir mal nicht abschweifen. Letztendlich geht es ja nicht um Politik allgemein. Es geht vielmehr um die Menschen, die Politik ausüben und dazu nutzen, um Geld, Geld und noch mehr Geld zu machen. Das hört sich zwar erst übertrieben an, aber was ist der Grund, warum man Politiker wird? Gab es da nicht einen netten Blogpost? "1. Semester des Studiums: - Ich will die Welt verändern, ich will alles besser machen! - 2 Semester später: - Geld, wo ist mein Geld? Wo ist meine Macht über Deutschland? -" Das Wesen der Menschheit hat nicht umsonst den Kapitalismus hervorgebracht, der Großteil der Menschen strebt nach Kapital und Macht. Und das nicht, weil der Großteil der Menschen schlecht ist, sondern weil es einfach nur Menschen sind. Und einige werden Politiker und machen ihr Geld mit leeren Versprechen und notdürftigen Arbeiten an der sozialen Absicherung oder den Arbeitslosenzahlen. Am Ende - bleibt immer die Selbstdarstellung und der Drang nach Macht und Bestimmung. Wie auch bei Frau Zypries. Ich hoffe Sie lesen das hier, werte Frau Ministerin!
Mittwoch, 15. Juli 2009
"Wenn man Reparaturwerkzeug falsch benutzt" oder "Luftmatratze gegen Wohnung"
Was genau passiert, wenn man ein Reparatur-Set für Autoreifen bei einer Luftmatratze einsetz hat man jetzt in Düsseldorf gesehen.
Dort hat ein 45-Jähriger seine ganze Wohnung gesprengt, ein 3-Jähriges Mädchen wurde mit leichten Verbrennungen ins Krankenhaus geliefert.
Der Mann hatte am Vorabend eine kleine Luftmatratze aufpusten und stellte fest das diese undicht war. Er griff zu einem lösemittelhaltigem Reparaturmittel und wollte damit die Luftmatratze reparieren. Als er am nächsten Morgen - heute - die Matratze erneut mit einem elektrischen Gebläse auspumpen wollte, gab es eine überraschende Verpuffung der Gase des Reparaturmittels in der Luftmatratze. Folge: eine Stichflamme und eine gewaltige Druckwelle samt Knall. Der Mann rief sofort die Polizei, diese verständigte die Feuerwehr. Drei Wachen rückten aus, insgesamt waren mehr als 30 Retter im Einsatz, das 5-stöckige Wohnhaus wurde sofort evakuiert, da der Verdacht der Einsturzgefahr bestand. Und tatsächlich war diese begründet: die Verpuffung drückte eine Betonwand um wenige Millimeter ein, eine Gipsbetonwand wurde fast vollkommen zerstört. Das Mobiliar ist nicht mehr zu gebrauchen, ein Baustatiker prüft zur Zeit die Stabilität der Wohnung. Zu Sicherung wurden im Keller Stützen angebracht. Die Mitbewohner durften schon 2 Stunden nach dem Unglück wieder in ihre Wohnungen, die Wohnung des Mannes ist weiter gesperrt. Hier sieht man deutlich, wie stark die Verpuffung gewesen sein muss.
Dumm für den Mann: die Kriminalpolizei ermittelt wegen "fahrlässigen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion". Auch die Versicherung wird sich wahrscheinlich quer stellen und nur mit viel glück auch nur ein Teil des Schadens übernehmen. Denn da der Mann eindeutig die Warnhinweise des Reparatur-Herstellers ignoriert hatte, die vorschrieben, das Mittel nur an Autoreifen zu benutzen, besteht wahrscheinlich kein Anspruch auf Schadensersatz.

